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Pressemitteilung

Baby-Rekord: Schon die 1000. Geburt im Eli

Die Corona-Pandemie hat indirekt zu dem Baby-Boom beigetragen. Chefarzt Dr. Lehnen erlebte dabei einen besonderen Tag.

Die Städtischen Kliniken steuern auf ein Baby-Rekordjahr zu: Schon am 30. April gab es die 1000. Geburt in Rheydt. So früh im Jahr wurde diese Marke noch nie erreicht. „Wenn es so weitergeht, werden wir am Ende des Jahres zum ersten Mal in unserer Geschichte 3000 Geburten in einem Jahr bei uns erlebt haben“, sagt Chefarzt Dr. Harald Lehnen. Die Zahl der geborenen Kinder liegt sogar noch höher: Denn die Zahl der Mehrlingsgeburten in den Städtischen Kliniken ist besonders hoch, weil Mütter im Eli ihre Zwillinge auch ohne Kaiserschnitt zur Welt bringen können. „Das gilt genauso für Beckenendlagen und ist sicher einer der Gründe, warum Schwangere aus einem großen Einzugsgebiet zu uns nach Rheydt kommen“, sagt der Ärztliche Direktor. So entscheiden sich zuletzt Mütter aus Köln, Düsseldorf, Neuss, Moers und Xanten, ihr Kind in Mönchengladbach zur Welt zu bringen.

Mit 8 Kreißsälen, 9 Oberärzten, 17 Assistenzärzten, 42 Hebammen, 19 Familienzimmern, dem Perinatalzentrum Level 1 und der angeschlossenen Kinderklinik unterscheiden sich die Städtischen Kliniken in Größe und Angebot deutlich von fast allen anderen Krankenhäusern der Region. Das führt auch dazu, dass das Team von Dr. Lehnen souverän und gelassen mit nicht alltäglichen Situationen in der Geburtshilfe umzugehen weiß. Als viele Krankenhäuser die werdenden Väter wegen der Corona-Pandemie aus Sicherheitsgründen aus den Kreißsälen verbannten, beschloss Chefarzt Dr. Lehnen: „Der Vater gehört dazu. Mit Corona können wir wie mit anderen Viruserkrankungen auch umgehen. Das darf kein Grund sein, die Väter von der Geburt auszuschließen.“ Diese Entscheidung führte in den vergangenen Wochen zu noch mehr Geburten von Eltern aus anderen Städten. „Sie haben mitbekommen, wie wir auf diese Situation reagieren und haben sich dann ganz bewusst für uns entschieden“, so Lehnen.

Dass für die Städtischen Kliniken Geburten mit Corona-infizierten Müttern keine besondere Herausforderung sind, ist inzwischen bewiesen. Die erste infizierte Frau ist entbunden. „Ohne jede Komplikationen und – im Gegensatz zu der Geburt ihres ersten Kindes – auch ohne Kaiserschnitt. Das Baby selbst hat das Virus nicht. Genauso hatten wir es auch erwartet“, berichtet der Chefarzt.

Manch einer prognostiziert zwar als Folge der coronabedingt mangelnden Freizeitmöglichkeiten im März und April einen Babyboom zum Jahreswechsel. Lehnen ist da allerdings nicht so optimistisch. Schließlich machten sich viele Deutsche gerade Sorgen um ihre wirtschaftliche Zukunft. „Da wird manches Paar den Kinder-Wunsch vielleicht lieber in ruhigere Zeiten verschieben“, sagt der Chefarzt.

Für Lehnen war der 30. April gleich in doppelter Hinsicht bemerkenswert. Außer der 1000. Geburt in diesem Jahr in seiner Klinik wurde er Großvater – zum 9. Mal. Die kleine Hanna sorgt dafür, dass die Mädchen unter Lehnens Enkeln aufholen: Es steht 4:5 zugunsten der Jungs. Ausgang offen. Lehnen sagt lachend: „Ich hoffe darauf, dass das noch nicht das Endergebnis ist.“

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Elisabeth-Krankenhaus Rheydt
Hubertusstraße 100
41239 Mönchengladbach
Telefon 02166 394-0
Telefax 02166 394-2701

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