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Pressemitteilung

Die Bescherung kommt per Traktor

„Mein Favorit ist der zweite.“ Dr. Sabine Keiser, Chefärztin der Kinderklinik am Eli, deutet in die Dunkelheit. Vor dem Eingang stehen aufgereiht fünf Traktoren und ein Begleitfahrzeug. Die Schlepper scheinen auf direktem Weg aus der Welt der Märchen und Wünsche zu kommen. Ihre Radkästen, die Fahrerkabinen, die Umrisse der schweren Fahrzeuge und ihre Frontlader sind über und über mit Lichterketten geschmückt. Es blinkt in blau, grün und rot, die rotierenden Warnlampen auf den Traktoren sind mit rotem Stoff überzogen.

Christiane Sörgel ist an diesem Abend mit ihrer Tochter zufällig auf dem Gelände der Städtischen Kliniken unterwegs. Längst hat sie ihr Smartphone gezückt und macht Fotos. Ebenso wie viele der anderen Patienten, Besucher, aber auch Pflegekräfte und Ärzte, die von dem überraschenden und wundersamen Spektakel angezogen wurden.

„Ich weiß, was es heißt als Kind im Krankenhaus liegen zu müssen. Ich war selbst mit meiner Tochter schon hier“, erzählt Christiane Sörgel. „Und gerade jetzt, wo es keine Weihnachtsmärkte gibt, ist das eine tolle Aktion.“ Ausgedacht hat sich dieser „Lichterzug“ für ausgewählte Orte die Bauernschaft NRW. Dahinter verbirgt sich das Motto „Land schafft Verbindung“, erklärt Landwirt Stefan Kresken. Er ist für die Leitung der Wegberger Traktorengruppe zuständig: „Wir sind in Terheeg gestartet und werden an diesem Abend noch nach Wegberg, Klinikum und Dalheim fahren und den Kindern dort eine Freude machen.“

An Bord für die Kinderklinik des Eli sind zahlreiche Kartons, darunter 80 Weckmänner, Nikoläuse und jede Menge Plätzchen. “Alles Spenden von solchen Firmen, die auf irgendeine Weise mit der Landwirtschaft verbunden sind“, erklärt Kresken. „Wir wollen in diesen schwierigen Zeiten Freude bringen. Und wir wollen zugleich, dass wir in der Öffentlichkeit gesehen werden. Wir wollen uns als Bauern in Erinnerung bringen“, fährt er fort, „wir möchten erreichen, dass die Menschen wieder regionaler denken. Dafür setzen wir dieses Zeichen.“

Dr. Sabine Keiser nimmt die Geschenke für die kleinen PatientInnen gerne entgegen. „Ich freue mich sehr, dass Sie an uns denken“, meint sie und beginnt auch gleich mit der Verteilung der Nikoläuse. Sie schmunzelt: „Die Kinder haben ihre Schuhe aufgestellt, denn der Nikolaus kommt ja heimlich in der Nacht, er muss ja auch die Abstandsregeln einhalten.“ Für die Kleinen auf der „Frühchenstation“ seien eigens Söckchen besorgt worden, die an den jeweiligen Brutkasten gehängt werden.

Aber da sind die Landwirte längst schon unterwegs zur nächsten Bescherung. Am letzten Traktor grüßt ein Schild in die Nacht hinein: Merry Christmas.

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