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Pressemitteilung

Dr. Sabine Keiser Nachfolgerin von Prof. Wolfgang Kölfen

Staffelübergabe in den Städtischen Kliniken: Eine der größten Kinder- und Jugendkliniken des Landes Nordrhein-Westfalen bekommt eine Chefärztin. Dr. Sabine Keiser folgt auf Prof. Wolfgang Kölfen. Der weit über die Grenzen der Region hinaus bekannte Pädiater hat sich nach 23 Jahren an der Spitze des Zentrums für Kinder und Jugendliche der Städtischen Kliniken entschieden, seinen berufspolitischen Aufgaben in Bund und Land mehr Raum zu geben. „Professor Kölfen hat die Klinik in vielerlei Hinsicht geprägt: strategisch, in seinem Führungsverständnis und in der alltäglichen Arbeit mit Eltern und Patienten“, sagt Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken. Seine Nachfolgerin hat Prof. Kölfen selbst gefördert: Dr. Sabine Keiser kam als Assistenzärztin nach Mönchengladbach. Seit 11 Jahren ist sie Oberärztin. „Dass sich eine interne Bewerberin in einem starken externen Bewerberfeld am Ende durchgesetzt hat, ist ein Signal dafür, wie gut die Klinik aufgestellt ist“, sagt Celary.

Professor Kölfen hat in seiner Zeit grundlegende Entwicklungen mitgeprägt: die Verzahnung von ambulanten und stationären Leistungen, das Verständnis von Eltern als Teil des Systems krankes Kind, die kontinuierliche Ausweitung in den Bereichen Kinderchirurgie und Kinder- und Jugendpsychiatrie, die Prävention und die umfassende und dauerhafte Behandlung chronischer Krankheiten. „Die Gesellschaft hat sich gewandelt in den vergangenen 23 Jahren. Das gilt für Eltern, Kinder, Jugendliche – und auch für unser Gesundheitssystem. Entsprechend haben auch wir uns gewandelt. Geblieben ist unser Auftrag: kranke Patienten gesund und stark zu machen.“ Und das hat Professor Kölfen mit seinem Team bei mindestens 150.000 Kindern und Jugendlichen geschafft.

Meilensteine waren für Kölfen der Aufbau der Neonatologie, also der Station für die Behandlung von Frühgeborenen, der Neubau des Sozialpädiatrischen Zentrums und die gewachsene Anzahl an spezialisierten Ärzten im Team. So gibt es beispielsweise Pädiater für Diabetologie, Kardiologie und Chirurgie in der Kinder- und Jugendklinik.

Die neue Chefärztin Dr. Sabine Keiser kommt mit jeder Menge Ideen, welche Entwicklungsschritte die nächsten sein könnten. „Systematische Prävention vor Missbrauch und Gewalt, das Anstoßen einer Kinderschutzambulanz, eine Psychosomatik speziell für Kinder, die Fortführung der digitalen Patientenakte – es gibt eine Reihe von Projekten, die ich mit diesem hervorragenden Team umsetzen möchte“, sagt Dr. Keiser. Pflegefachkräfte mit dem Wissen um die Besonderheiten der Betreuung von Kindern auszubilden, hält die neue Chefärztin für ebenso unerlässlich wie die Weiterbildungsbefugnis für Ärzte in weiteren Fachgebieten. Nicht zuletzt setzt Dr. Keiser auf einen Teilneubau der Kinderklinik. „Ein funktionaleres Gebäude würde uns neue Möglichkeiten eröffnen. Sehr gerne wirke ich an der Entwicklung eines Konzepts dafür mit“, sagt sie.

Prof. Kölfen bleibt den Städtischen Kliniken auf Wunsch der Geschäftsführung erhalten. Seit 2019 ist er als gewählter Vize-Präsident beim Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands (BVKJ) angestellt. „Politik braucht Beratung durch Profis aus dem Lebensalltag, wenn es um die Belange von Kindern, Jugendlichen und Eltern geht. Das ist notwendiger denn je“, so Kölfen. Zudem arbeitet Prof. Kölfen als Kommunikationstrainer für Ärzte.

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