Geben Sie einen Suchbegriff ein:

A+ A A-

Akademisches Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Praktisches Jahr -

Willkommen

Sehr geehrte Medizinstudentinnen und Studenten,

Ihr Studium steht nun mit der Teilnahme am Praktischen Jahr kurz vor dem Abschluss und nach langen Jahren des theoretischen Wissenserwerbes geht es nun darum, praktische Erfahrungen zu sammeln und Ihr Wissen in einem Kliniksbetrieb zu vertiefen. Dies ist sicherlich ein wesentlicher Schritt auf Ihrem Weg, Ärztin oder Arzt zu werden. Hier, an den Städtischen Kliniken Mönchengladbach, helfen wir Ihnen gern, diesen Schritt zu gehen. Wir verfügen über langjährige Erfahrungen in der Ausbildung von PJ-Studenten und haben uns nun, seit dem letzten Jahr, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf angeschlossen. Unser Anliegen ist es, Sie nicht nur bei dem Erwerb praktischer Fähigkeiten und der Vertiefung des theoretischen Wissens zu unterstützen, sondern Sie auch zu guten Ärztinnen oder Ärzten auszubilden. Wir tuen dies nicht gänzlich ohne Eigennutz, sind Sie doch auch die nächste Generation von Ärztinnen oder Ärzten, die die Krankenversorgung an den Städtischen Kliniken Mönchengladbach sicherstellen wird. Wir sind uns im Klaren darüber, daß nicht alle Studentinnen und Studenten ein volles Jahr ohne Unterstützung seitens unseres Hauses bestreiten können. Informieren Sie sich gern hier auf den folgenden Seiten über unser Angebot. Als PJ-Beauftragter unseres Krankenhauses versichere ich, daß meine Tür für Sie vor, während oder nach dem PJ immer offensteht und ich Ihnen mit Rat und Tat, auch bei der Beseitigung von Schwierigkeiten, zur Seite stehe.

Ihr

Prof. Dr. med O. Horstmann
PJ-Beauftragter

 

Das Lehrkrankenhaus

Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach verfügen über 537 Betten in 10 bettenführenden Organisationseinheiten. Als Lehr- und Kooperationskrankenhaus der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf bieten wir für die praktische Ausbildung im letzten Jahr des Medizinstudiums folgende Fächer an:

PFLICHTFACH CHIRURGIE

  • Allgemein-, Viszeral- und Endokrine Chirurgie
  • Gefäß und endovaskuläe Chirurgie
  • Unfall- und Gelenkchirurgie

PFLICHTFACH INNERE MEDIZIN

  • Innere Medizin und Gastroenterologie
  • Kardiologie und Angiologie

WAHLFÄCHER

  • Anäthesie und operative Intensivmedizin
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Kinder- und Jugendmedizin
  • Radiologie, Gefäßadiologie und Nuklearmedizin
  • Urologie und Kinderurologie

 

Pflichtfächer

Chirurgie
Allgemein-, Viszeral- und Endokrine Chirurgie

Chefarzt

Prof. Dr. med. Olaf Horstmann

Prof. Dr. med. Olaf Horstmann
02166 394-2065
02166 394-2749
o.horstmann@sk-mg.de

 

Schwerpunkte der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Endokrine Chirurgie

  • Onkologische Chirurgie
  • Hepato-Pankreo-Biliäre Chirurgie
  • Minimalinvasive Chirurgie
  • Hernienchirurgie [Zertifiziertes Hernienzentrum]
  • Proktologische Chirurgie
  • Endokrine Chirurgie
  • Darmkrebschirurgie (Zeritifiziertes Darmkrebszentrum)

Praktische Ausbildung

  • Tägliche Morgenbesprechung einschließlich Röntgendemonstration
  • Tägliche Visite auf der operativen Intensivstation
  • Tägliche OP- und Fallbesprechung
  • Teilnahme an den Chefarztvisiten
  • Tägliche Teilnahme am OP-Programm
  • Teilnahme am Nacht-, Notarztdienst

Theoretische Ausbildung

  • Teilnahme am chirurgischen Kolloquium (1x wöchentlich)
  • Teilnahme am interdisziplinären onkologischen Kolloquium (1x wöchentlich)
  • Teilnahme am speziellen chirurgischen Seminar (2 Std./Woche)
  • Teilnahme an der Klinikkonferenz mit Vortrag (1x wöchentlich)
  • Teilnahme an der Klinischen Gefäßkonferenz (1x wöchentlich)

Lernziele

Am Ende des Tertials sollten Sie in der Lage sein, die wesentlichen Inhalte unseres Faches „Chirurgie“ so zu beherrschen, wie Sie sie als potentieller Allgemeinmediziner in einer Praxis benötigen würden. Dies beinhaltet in erster Linie die Kenntnis von wesentlichen Symptomen in der Viszeralchirurgie, die erforderliche Diagnostik und wesentliche Schritte der operativen Therapie, die Sie gern im Operationssaal „hands on“ kennenlernen können. Durch die Teilnahme an Klinikskonferenzen sollten Sie in der Lage sein, wesentliche Aspekte viszeraler Krankheitsbilder sicher zu kennen und individuelle Therapiepläne zu erstellen, ganz besonders auch unter Berücksichtigung des individuellen Risikos des Patienten. Dies schließt auch praktische Fähigkeiten wie Wundversorgungen, den Hautverschluss im Operationssaal oder Lehrassistenzen bei Eingriffen mit ein. Bei Ausnutzung unseres theoretischen Angebotes und begleitendem, selbstständigen Studium unseres Faches sollte das Staatsexamen im  Fach Chirurgie für Sie kein Problem sein!

Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie

Chefarzt

Dr. med. Johannes Kaenders

Dr. med. Johannes Kaenders
Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie, endovaskuläre Chirurgie, Phlebologe

02166 394-2061
johannes.kaenders@sk-mg.de

 

Schwerpunkte der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie

  • Rekonstruktive Chirurgie des gesamten arteriellen Systems bis auf herznahe Gefäße
  • Chirurgie des Venensystems
  • AV-Fistelchirurgie
  • Intraoperative Angioplastien und Stents, insbesondere Aortenstents bei Aneurysmen
  • Zugangschirurgie
  • Angiologische Diagnostik

Praktische Ausbildung:

Die PJ-Studenten nehmen an den täglichen Stationsvisiten teil und werden im OP-Plan mit eingeteilt. Sie erlernen neben der peripheren arteriellen Druckmessung auch den ersten Umgang mit praktischen Übungen am Dopplerultraschallgerät. Im Rahmen der klinischen Gefäßkonferenz gibt es Erklärungen und Hilfe bei der Interpretation von Phlebographien und Arteriographien.
Im Operationssaal werden ihnen Strategie und Taktik gefäßrekonstruktiver Eingriffe erklärt. Kleine chirurgische Arbeiten wie chirurgische Naht- und Knotentechnik, Kompressions-verbände sowie Incisionen und Excisionen können geübt werden.
Auch im stationären Einsatz werden modernes Wundmanagement, elektronische Patienten-kurve und die entsprechende Dokumentation geschult.

Theoretische Ausbildung:

  • Tägliche Morgenbesprechung einschließlich Röntgendemonstration
  • Tägliche Visite auf der operativen Intensivstation
  • Tägliche OP- und Fallbesprechung
  • Teilnahme an den Chefarztvisiten
  • Tägliche Teilnahme am OP-Programm
  • Teilnahme am chirurgischen Kolloquium (1 x wöchentlich)
  • Teilnahme am speziellen chirurgischen Seminar (2 Stunden pro Woche)
  • Teilnahme an der klinischen Gefäßkonferenz  (1 x wöchentlich)
  • Freiwillige Teilnahme am Nacht- und Notarztdienst

Lernziele:

Nach ihrem 6-wöchigen Einsatz in der Gefäßchirurgie haben sie Kenntnisse in der klinischen Beurteilung sowie in der Diagnostik und Therapie von gefäßchirurgischen Krankheitsbildern erlangt. Sie haben operative Revaskularisationen, konservative Therapien und auch radiologische Interventionen kennen gelernt.

Sie beherrschen die Anamnese und klinische Untersuchung eines gefäßchirurgischen Patienten, durch die Teilnahme an den Röntgenbesprechungen können sie CT-Bilder und Angiographien zunehmend beurteilen.

Unfall- und Gelenkchirurgie
Dr. med. Harald Löw

Dr. med. Harald Löw
Facharzt für Unfallchirurgie & Orthopädie, Spezielle Unfallchirurgie; Zusatzbezeichnung: Chirurg, Unfallchirurg

02166 394-2072
02166 394-2748
harald.loew@sk-mg.de

 

Schwerpunkte der Klinik:

  • Alle modernen OP-Verfahren zur Knochenbruchbehandlung einschließlich Wirbelsäulen- und Beckenchirurgie
  • Versorgung von Schwerverletzten im Rahmen des Traumanetzwerkes
  • Orthopädische  Chirurgie mit Gelenkersatzoperationen am Schulter-, Hüft-, und Kniegelenk
  • Kindertraumatologie
  • Alterstraumatologie
  • Sportverletzungen
  • Handchirurgie, Fußchirurgie

 

Praktische Ausbildung:
PJ- Studenten, die sich für einen Einblick in die Chirurgie des Bewegungsapparates interessieren, erhalten einen sehr breit gefächertes Angebot.  Sowohl der traumatologische als auch der orthopädische Bereich sind, wie nur selten zu sehen , repräsentiert. Sie werden Teil des Team, arbeiten sowohl in der Notaufnahme, als auch auf Station und im OP mit. Hierdurch machen Sie große Erfahrungen, die Ihnen in Ihrer weiteren Entscheidung eine große Hilfe sind.

Theoretische Ausbildung:

  • Tägliche Morgenbesprechung einschließlich Röntgendemonstration
  • Tägliche Visite auf den Stationen
  • Tägliche OP- und Fallbesprechung
  • Teilnahme an den Chefarztvisiten
  • Tägliche Teilnahme am OP-Programm
  • Teilnahme an chirurgischen Kolloquien
  • Teilnahme an interdisziplinären onkologischen Kolloquien und Seminaren
  • Teilnahme an der wöchentlichen Klinikkonferenz
  • Bei Wunsch Teilnahme am Nacht- Notarztdienst

Lernziele:
Nach der Zeit in der Unfall- und Gelenkchirurgie haben Sie einen Einblick in das weite Spektrum der Chirurgie  des gesamten Bewegungsapparates erhalten. Sie wissen , wie eine Notaufnahme funktioniert und kennen die Algorithmen der Notfallversorgung. Sie können sich sicher im OP bewegen und wissen um die Verhaltensregeln. Sie erkennen Notfallindikationen , elektive Indikationen und wissen um deren Dringlichkeit. Sie erkennen einen hohen Zufriedenheitsgrad in dieser Spezialisierung mit hoher Erfolgsquote dem Patienten zu helfen. Rechtliche Aspekte lassen Sie dabei nicht außer Acht. Sie erkennen ein hohes Maß an Interdiziplinarität .

Innere Medizin
Innere Medizin und Gastroenterologie

Chefarzt

Prof. Dr. med. Huan N. Nguyen

Prof. Dr. med. Huan N. Nguyen
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Intensivmedizin, Diabetologie, Medikamentöse Tumortherapie

02166 394-2121
02166 394-2711
huan.nguyen@sk-mg.de

 

Schwerpunkte der Klinik für Allgemeinmedizin und Gastroenterologie

  • Gastroenterologie [Zentrum für Endoskopie]
  • Internistische Intensivmedizin
  • Internistische Onkologie
  • Pneumonologie
  • Diabetologie
  • Internistische Rheumatologie/Nephrologie
  • Klinische Infektologie

Lehrangebot für PJ-Studenten

  • Selbständige Patientenbetreuung von der Aufnahme bis zur Entlassung
  • Teilnahme an der täglichen Klinikkonferenz
  • Teilnahme an der täglichen Röntgendemonstration
  • Teilnahme an Visiten auf der Intensivstation sowie Fall- demonstrationen bei Oberarzt- und Chefarztvisiten
  • Teilnahme an wöchentlichen interdisziplinären Kolloquien (chirurgisch/internistisch und onkologisch)
  • Teilnahme an Sektionen und pathologisch-anatomischen Demonstrationen
  • Mitbetreuung von Notfallpatienten und ambulanten Patienten in der interdisziplinären Notfallfallambulanz und im Notdienst der Feuerwehr
  • Hospitationsmöglichkeit in den diagnostischen Funktionsabteilungen
  • Teilnahme am internistischen Kolloquium (1x wöchentlich)
  • Teilnahme am EKG-Kurs (1x wöchentlich)
  • Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen der Medizinischen Klinik
  • Teilnahme am ärztlichen Bereitschaftsdienst

Lernziele

  • Eigenständige Betreuung von Patienten und Arztbriefschreibung
  • Erwerb von Kenntnissen zur  Differentialdiagnostik  von den häufigsten Leitsymptomen
    Thoraxschmerz, Dyspnoe, Unklares/Akutes Abdomen, Gastrointestinale Blutung, Bewusstseinstrübung, Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Ikterus, Anämie, Anurie,
    Aszites, Gelenkbeschwerden, Fieber, Hämaturie.
  • Erwerb von Kenntnissen im Gebrauch der häufigsten Medikamente
    Hypertoniebehandlung, Herzinsuffizienzbehandlung, Kalkulierte Antibiotikatherapie, Diabetes mellitus-Einstellung, Antikoagulationstherapie, Herzrhythmusstörungstherapie
  • Erwerb von Kenntnissen zur Diagnostik und Therapie von den häufigsten Krankheitsbildern:
    Akutes Koronarsyndrom, Akute Linksherzdekompensation, Akute hypertensive Entgleisung, Akute Herzrhythmusstörung, Pneumonie/exarzebierte COPD, Akute Cholezystitis, Akute Pankreatitis, Akute Divertikulitis, Akuter Ileus, Dekompensierte Leberzirrhose, Dekompensierte Niereninsuffizienz, Elektrolyten-Entgleisung. Selbständige
Kardiologie und Angiologie

Chefarzt

Prof. Dr. med. Georg Sabin

Prof. Dr. med. Georg Sabin

Arzt für Kardiologie, interventionelle Kardiologie, Hypertensiologie DHL, FESC

02166 394-2125
02166 394-27898
georg.sabin@sk-mg.de

 

Kennzahlen der Klinik stationär behandelter Patienten im Jahre 2017:

  • Bettenzahl der kardiologischen Klinik: 55
  • Interdisziplinäre Intensivstation: (anteilmäßig)

Kennzahlen der Klinik

  • stationär behandelte Patienten 2017: 2.923
  • ambulante Patienten 2017: 1.085

Schwerpunkte der Klinik:

  • Diagnostik und Therapie der koronaren Herzerkrankung einschließlich aller invasiven Verfahren
    dazu gehören auch FFR-Messung und IVUS-Untersuchungen, CTO, Rotablation Implantationen von Occluder-Systemen
  • Diagnostik und weitergehende Therapie von strukturellen Herzerkrankungen
  • Implantation und Nachsorge von Herzschrittmachern und Defibrillatoren einschließlich
  • CRT-Systemen
  • Diagnostik und Therapie aller Herzrhythmusstörungen einschließlich elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationen
  • Diagnostik und Therapie der Erkrankungen des venösen und arteriellen Gefäßsystems
  • Diagnostik und Indikationsstellung zur Therapie im Rahmen der fortgeschrittenen Herzinsuffizienz (LVAD, RVAD, BIVAD, ECMO)
  • Diagnostik und medikamentöse Einstellung der arteriellen Hypertonie mit Folgeerkrankungen, kardiale Bildgebung einschließlich Stress-MRT und Koronar-CT-Untersuchungen (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie, Gefäßradiologie und Nuklearmedizin)
  • Diagnostik und Indikation zur Erstellung für weitergehende Therapiemaßnahmen bei angeborenem Herzfehler im Erwachsenenalter
  • Lehrangebote für PJ-Studenten
  • Tägliche Klinikkonferenzen
  • Tägliche Röntgendemonstrationen
  • Teilnahme an Visiten auf der Intensivstation sowie Falldemonstrationen im Rahmen von Oberarzt- und Chefarztvisiten
  • Mitbetreuung von Notfallpatienten und ambulanten Patienten in der Zentralen Notaufnahme
  • Hospitationsmöglichkeiten in den diagnostischen Funktionsabteilungen
  • EKG-Kurs (theoretische Grundlage 1 x wöchentlich)
  • Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen der Kardiologie
  • Monatliche Heart-Team-Konferenzen
  • Selbständige Patientenbetreuung von der Aufnahme bis zur Entlassung unter fachärztlicher Supervision

Lernziele:

Am Ende des Ausbildungstertials sollten folgende Ziele erreicht werden:

  • Routinemäßige Anwendung aller körperlichen Untersuchungstechniken
  • Indikation für die Durchführung der nicht-invasiven und invasiven Maßnahmen in der Kardiologie
  • Grundsätze der Therapie der ektopen Herzrhythmusstörungen und Indikation für invasive Techniken
  • Diagnostische und therapeutische Maßnahmen häufiger kardiale Erkrankungen
  • Indikationsstellung zur Implantation eines permanenten Herzschrittmachersystems
  • Grundsätze der medikamentösen Therapie in der Kardiologie
  • Differentialdiagnostische Schritte häufiger kardiologischer Krankheitsbilder
  • Nicht-invasive kardiologische Diagnostik mit den dazugehörigen Indikationen für TTE, TEE, Kardio-CT, MRT-Untersuchung und kardiologische Diagnostik in der Nuklearmedizin (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie, Gefäßradiologie und Nuklearmedizin)

 

Wahlfächer

Anästhesie und operative Intensivmedizin

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Heiko Röpcke

Priv.-Doz. Dr. med. Heiko Röpcke
02166 394-2101
02166 394-2709
heiko.roepcke@sk-mg.de

 

Schwerpunkte der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin

  • 10.000 Narkosen jährlich
  • Alle gängigen Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie
  • Kinderanästhesie
  • Operative Intensivmedizin
  • Transfusionsmedizin
  • Notfallmedizin
  • Schmerztherapie

Lehrangebot für PJ-Studenten

  • Tägliche Fallbesprechung aus dem Ruf- und Bereitschaftsdienst der Anästhesie und Intensivmedizin
  • Tägliche Prämedikationsvisiten
  • Besprechung aller zur Operation und Diagnostik anstehenden zu anästhesierenden Patienten unter besonderer Berücksichtigung der Risikofaktoren
  • Mitarbeit im täglichen Anästhesiebetrieb unter fachärztlicher Aufsicht
  • Erlernen von Maskenbeatmung, Intubationsnarkosen und Spinalanästhesien unter fachärztlicher Aufsicht
  • Beobachtungen und Tätigkeiten im Aufwachraum unter fachärztlicher Aufsicht
  • Anlage von zentralvenösen Kathetern unter fachärztlicher Aufsicht
  • Röntgenbildbesprechung der Patienten der Intensivstation
  • Im Hause anfallende Notfallbehandlungen
  • Begleitung des Notarztes im Notarztwagen
  • Teilnahme an der wöchentlichen Ärztebesprechung und Ärztefortbildung
  • Monatliche zweistündige Vorlesung entsprechend Plan über anästhesiologische, intensivmedizinische und juristische Themen
  • Vorlesung „Cardiopulmonale Reanimation“ mit praktischer Übung, zweimal jährlich
  • Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen des Kolloquiums AINS Linker Niederrhein
Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Chefarzt

Dr. med. Harald Lehnen

Dr. med. Harald Lehnen
Facharzt für Frauenheilkunde & Geburtshilfe, Zusatzbezeichnung: Spezielle Geburtshilfe & Perinatologie; Gynäkologische Onkologie; DEGUM II

02166 394-2200
harald.lehnen@sk-mg.de

Lehrangebot für PJ-Studenten

 

-Teilnahme an der morgendlichen Dienstbesprechung
-Teilnahme an onkologischen und perinatologischen Visiten
-Mitarbeit auf den Stationen mit Teilnahme an Visiten
-Assistenz bei Operationen und Entbindungen
-Teilnahme an den wöchentlichen PJ-Kolloquien
-Teilnahme an zertifizierten Fortbildungsveranstaltungen der Frauenklinik
-Freiwillige Teilnahme an Nacht- und Wochenenddiensten
-Eigene Bibliothek und Online-Zugang

Kennzahlen der Klinik

Stationär behandelte Patientin: 7.800
Entbindungen: 2798
Bettenzahl: 64

Qualifikationen Chefarzt

-Spezielle Geburtshilfe und Perinatologie
-Spezielle operative Gynäkologie
-Spezielle gynäkologische Onkologie
-DEGUM II

Schwerpunkte der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frauenheilkunde

-Gynäkologische Operationen
-Urogynäkologische Operation (Zertifiziertes Kontinenz- und Beckenbodenzentrum)
-Onkologische Operationen
-Diagnostische und operative Hysteroskopien, Laparoskopien (Minimalinvasive Chirurgie nach AGE MIC II)

Geburtshilfe

-Perinatalzentrum Level I
-DEGUM II: Gesamte vorgeburtliche Diagnostik
-Pränatale Diagnostik
-Hochrisikoklientelversorgung

Qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung (Sektion Gynäkologie und Geburtshilfe)

PJ-Ausbildung/Lernziele:

Der Student soll am Ende des Tertials in der Lage sein, eine eigene Diagnostik mit einem konkreten Therapievorschlag bei gynäkologischen/geburtshilflichen Krankheitsbildern zu erarbeiten.
Der Student soll in der Lage sein, sich mit den aktuellen Leitlinien der fachspezifischen Gesellschaft auseinanderzusetzen und diese auch als Hilfestellung zur Erlernung seines gesamten Arbeitsstoffes Zugrunde legen.

Wichtig ist, dass in der Frauenklinik großen Wert darauf gelegt wird, Kolloquien am Patientenbett durchzuführen, um die Lehrinhalte für das jeweilige Krankheitsbild zu vertiefen.

Kinder- und Jugendmedizin

Chefarzt

Prof. Dr. med. Wolfgang Kölfen

Prof. Dr. med. Wolfgang Kölfen
02166 394-2611
02166 394-2731
wolfgang.koelfen@sk-mg.de

 

Schwerpunkte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

  • Allgemeine Pädiatrie
  • Neonatologie [Perinatalzentrum Level 1]
  • Kinderneurologie
  • Allergologie ‒ Pulmologie
  • Diabetologie [Zentrum für Diabetologie nach DGG]
  • Gastroenterologie, Nephrologie
  • Operative Behandlung im Kindes- und Jugendalter

Lehrangebot für PJ-Studente

  • Teilnahme an der morgendlichen Dienstbesprechung einschließlich Röntgendemonstration
  • Teilnahme an den Chefarztvisiten
  • Mitarbeit auf den Stationen mit Teilnahme an den Visiten
  • Teilnahme an der interdisziplinären Röntgenbesprechung mit der Röntgenklinik
  • Fallvorstellungen der PJ’ler
  • Teilnahme an den wöchentlichen PJ-Kolloquien
  • Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen der Kinderklinik
  • Freiwillige Teilnahme an Nacht- und Wochenenddiensten

Lernziele in der Kinder- und Jugendmedizin

PJ-Studenten die ihr Tertial in der hiesigen Klinik für Kinder und Jugendliche machen, können folgende Dinge sehen, hören, machen und erlernen:

  • Anamneseerhebung und körperliche Untersuchung von Kindern unterschiedlichen Alters
  • Aufklärung und Befunddokumentation von ärztlichen Gesprächen
  • Diagnostik und Therapieplanungen von unterschiedlichen Krankheitsbildern in der Kinder- und Jugendmedizin
  • Funktion- und Katheterisierungstechniken von Blut- und Urinanalysen
  • Darstellung von Röntgenbefunden (Konventionell, CT und MRT)
  • Die Teilnahme mit der Möglichkeit, eigene Ultraschallbefunde zu erheben
  • Die Möglichkeit der Teilnahme an kinderchirurgischen Operationen
  • Kinderpsychiatrische und kinderpsychologische Diagnostik und Therapie
  • Teilnahme an allen Spezialambulanzen der Kinder- und Jugendmedizin
  • Mitarbeit in den Spätdiensten
  • Teilnahme an allen Besprechungen mit täglichem Journal Club
  • Betreuung von eigenen Patienten unter Supervision
  • Mitarbeit auf allen Stationen (einschließlich Intensivstation) 

Am Ende der PJ-Zeit beherrschen sie ein gutes praktisches und theoretisches Basiswissen der gesamten Kinder- und Jugendmedizin.

Radiologie, Gefäßradiologie und Nuklearmedizin

Chefarzt

Prof. Dr. med. Dirk Blondin

Prof. Dr. med. Dirk Blondin
02166 394-2170
02166 394-2770
dirk.blondin@sk-mg.de

 

Schwerpunkte der Klinik:
Moderne Diagnostik mittels Kernspintomographie und Computertomographie
(Herzbildgebung einschl.  Stress-Herz-MRT und Coronar-CT,  pädiatr. Neuroradiologie, Prostata-MRT, Gefäßdiagnostik mittels MRA oder CTA)
Minimalinvasive / Interventionelle Behandlungen von Gefäßprozessen und Lebertumoren
Mammographie (einschl. Tomosynthese und Kontrast-verstärkter Mammographie CESM)
Kinderradiologie
Diagnostische Nuklearmedizin

Praktische Ausbildung:
Alle PJ-Studenten erhalten eine Zugangsberechtigung zum RIS und einen eigenen Arbeitsplatz. Sie werden in der modernen digitalen Bildbetrachtung und Nachverarbeitung geschult und erlernen die Umgang mit einem PACS System. Je nach Kenntnisstand erfolgt unter Supervision die Anfertigung von radiologischen Befunden.  Die PJ-Studenten lernen in den verschiedenen Bereichen der Radiologie die Anwendung der Anatomie am Bild und die Abgrenzung  pathologischer Befunde vom Normalbefund.

Theoretische Ausbildung:

  • Regelmäßige radiologische Kolloquien nach Unterrichtsplan
  • Tägliche chirurgische, unfallchirurgische, gefäßchirurgischeRöntgenbesprechung
  • Tägliche internistische Röntgenbesprechung
  • Wöchentliche pädiatrische Röntgenbesprechung
  • Wöchentliche Tumorkonferenzen
  • Wöchentliche senologische Tumorkonferenz
  • Wöchentliche urologische Tumorkonferenz
  • Wöchentliche angiologische, gefäßchirurgische, radiologische Fallbesprechung

Lernziele:
Am Ende ihres Tertials in der Radiologie können Sie selbstständig Röntgenbefunde des Thorax, des Skelettsystems und (je nach Kenntnisstand) des Schädel-CTs  und Schädel-MRTs erstellen.
Sie kennen die Bedeutung der rechtfertigenden Indikation und beherrschen relevante Aspekte des Strahlenschutzes (einschl. des persönlichen Strahlenschutzes).
Sie können für häufige Untersuchungen bzw. Fragestellungen die Nutzen-Risiko Abwägung zum Einsatz von Kontrastmitteln eigenständig durchführen und kennen die Vorgaben der europäischen Fachgesellschaft ESUR.
Sie beherrschen die Aspekte einer Aufklärung und Vorbereitung einer Intervention in der Angiographie und/oder in der Computertomographie. 

Urologie und Kinderurologie

Chefarzt

Dr. med. Dieter Echtle

Dr. med. Dieter Echtle
02166 394-2250
02166 394-2728
dieter.echtle@sk-mg.de

 

Kennzahlen der Klinik
Ambulant behandelte Patienten: ca. 3.500
Stationär behandelte Patienten: 2.200
Bettenzahl: 37

Schwerpunkte der Klinik für Urologie und Kinderurologie

  • Komplette urologische Diagnostik, einschließlich große Video-Urodynamik
  • Operative Uroonkologie, einschließlich nervsparende Radikaloperation der Prostata
  • Plastisch-rekonstruktive urologische Operationen, einschließlich Harnblasenersatz (Zusatzbezeichnung: Spezielle urologische Chirurgie)
  • Harnsteinbehandlung, einschließlich ESWL und flexible Endoskopie des oberen Harntraktes
  • Kinderurologie
  • Medikamentöse Tumortherapie (Zusatzbezeichnung: Medikamentöse Tumortherapie)
  • Inkontinenztherapie (Leitung und Koordination Kontinenz- und Beckenboden-Zentrum)
  • Andrologie, einschließlich Impotenzdiagnostik und Mikrochirurgie (Zusatzbezeichnung: Andrologie)

Lehrangebot für PJ-Studenten

A. Theoretischer Teil

  • Täglich zwei Klinikkonferenzen mit Demonstration radiologischer, endoskopischer und urodynamischer Befunde
  • Täglich zwei Visiten, einschließlich Chefarztvisiten und Visiten der Intensivstation
  • Einführung am großen urodynamischen Messplatz und der urologischen Funktionsdiagnostik
  • PJ-Unterricht nach Plan
  • Regelmäßige interdisziplinäre onkologische Tumorkonferenzen
  • Spezielle Prüfungsvorbereitung des urologischen Teils des Staatsexamens

B. Praktischer Teil

  • Mitarbeit auf den beiden urologischen Stationen: Blutentnahmen, Verweilkanülen, Verbandswechsel
  • Sonographiekurs
  • Einführung in das Katheter-Management
  • Freiwillige Teilnahme an Nacht- und Wochenenddiensten
  • Aktive Teilnahme an allen Behandlungen urologischer Patienten

Lernziele

  • Sie beherrschen die tägliche Stationsroutine mit allgemeiner und krankheitsspezifischer Anamnese (besondere Betonung auf Schmerz- und Miktionsanamnese)
  • Sie erlernen die allgemeinen körperlichen Untersuchungstechniken, einschließlich der digital-rektalen Prostatauntersuchung sowie spezielle und symptombezogene Untersuchungen des Urogenitaltraktes
  • Sie nehmen an der prä- und postoperativen Routineversorgung von Patienten teil, einschließlich der Aufklärung vor einer Operation, Blutentnahmen, Verbandswechsel und der postoperativen Nachkontrolle
  • Sie erlernen die Assistenz bei urologischen Operationen (Naht- und Knotentechniken, Durchführung des Hautverschlusses) sowie die Durchführung kleinerer operativer Eingriffe (Zirkumzision, Anlage transurethraler und suprapubischer Blasenkatheter)
  • Sie erlenen die Handhabung und Beurteilung sonographischer Befunde
  • Durch die freiwillige Teilnahme an Nacht- und Wochenenddiensten können Sie das urologische Notfallmanagement erlernen
  • Durch die aktive Teilnahme an allen Behandlungen urologischer Patienten bekommen Sie einen Einblick in die urologischen Therapiekonzepte, einschließlich Hormon- und Chemotherapie

 

Wir bieten

Praktische und theoretische Ausbildung

Die praktische Ausbildung erfolgt auf den fachspezifischen Stationen oder Ambulanzen. Neben den Visiten sind Anleitungen zur Durchführung einer stationären Behandlung eines Patienten Teil der Ausbildung.

Lernziele sind die sinnvolle Planung der stationären Behandlung einschließlich der Einbindung von notwendigen Untersuchungen wie Endoskopie oder Radiologie (z.B. CT oder MRT). Die Besprechung der Befunde mit dem Patienten und/oder dem Zuweiser (unter Supervision) erfolgt bei entsprechendem Kenntnisstand des PJ-Studenten.

Auch der Bereitschaftsdienst ist ein Teil der praktischen Ausbildung. Bei den chirurgischen Fächern gehört die Mitarbeit im OP natürlich ebenso zur praktischen Ausbildung. Zusätzlich bieten wir allen PJ-Studenten ein theoretisches Kolloquium in den verschiedenen Fächern und teilweise auch fachübergreifend. Den Kolloquium-Plan können sie HIER einsehen.

In jeder Abteilung gibt es einen primären Ansprechpartner für PJ-Studenten (Mentor). Fragen und Anmerkungen können sie immer an das PJ Sekretariat (Fr. Unthan, Prof. Horstmann Allgemein- und Viszeralchirurgie) richten.

 

Vergütung, Unterkunft und weiteres

IN DEN STÄDTISCHEN KLINIKEN ERHALTEN PJ-STUDENTEN WÄHREND IHRER BESCHÄFTIGUNG

  • die maximal mögliche Vergütung von 573.- Euro
  • eine kostenfreie Wohnmölichkeit
  • eine kostenfreie Vollverpflegung in unserer Cafeteria
  • kostenfreie Dienstkleidung

PJ-Studenten, die alle drei Tertiale in unserem Haus absolvieren, erhalten zusäzlich einen Fachliteratur-Gutschein.

U3 KINDERBETREUUNG

Für unter dreijährige Kinder steht unsere betriebliche Kinderbetreuung mit flexiblen Öffnungszeiten zur Verfügung. 

 

Ansprechpartner

PJ-Verteilung und Organisation

Frau Elisabeth Unthan
Tel.: 02166 394-2065
Fax: 02166 394-2749
E-Mail: elisabeth.unthan@sk-mg.de

Vertretung
Frau C. Dielen

PJ Beauftragter
Herr Prof. Dr. med. Olaf Horstmann

Vertretung
Herr Prof. Dr. med. Dirk Blondin

Anmeldung zum Praktischen Jahr

Ihre Anmeldung nehmen Sie bitte über das offizielle Verfahren der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf vor, auf www.pj-portal.de

Nach dem Praktischen Jahr

Nach dem Praktischen Jahr und dem 2. Staatsexamen freuen wir uns, Sie als ärztliche Kollegin und Kollegen in unserem Team weiter zu beschäftigen. Als Akademisches Lehr- und Kooperationskrankenhaus räumen wir der ärztlichen Weiterbildung einen besonders hohen Stellenwert ein. Die vorliegenden Weiterbildungsermächtigungen für die einzelnen Fachgebiete ermöglichen es, die Qualifikation zum Facharzt und darauf aufbauend eine Spezialisierung in Schwerpunkten bzw. in einer Zusatzweiterbildung zu erwerben.

Volle Basisweiterbildung

  • Chirurgie
  • Innere Medizin

Volle Facharzt-/Schwerpunktweiterbildung

  • Anästhesiologie
  • Allgemeinchirurgie
  • Gefäßchirurgie
  • Unfallchirurgie und Orthopädie
  • Viszeralchirurgie
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • Innere und Allgemeinmedizin stationär
  • Innere Medizin und Gastroenterologie
  • Innere Medizin und Kardiologie
  • Kinder- und Jugendmedizin
  • Radiologie
  • Urologie
  • Neurologie (12 Monate)

ZUSATZWEITERBILDUNGEN

  • Angiologie (18 Monate)*
  • Geriatrie (18 Monate)
  • Intensivmedizin (24 Monate)
  • Medikamentöe Tumortherapie (12 Monate)
  • Neonatologie (36 Monate)
  • Neuropäiatrie (36 Monate)
  • Palliativmedizin (12 Monate)*
  • Phlebologie (18 Monate)*
  • Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin (36 Monate)
  • Spezielle Unfallchirurgie (24 Monate)
  • Spezielle Viszeralchirurgie (36 Monate)

* in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern

 

Kontakt

Elisabeth-Krankenhaus Rheydt
Personalabteilung
Hubertusstraße 100
41239 Mönchengladbach
Telefon 02166 394-2006
Telefax 02166 394-2704
E-Mail bewerbung@sk-mg.de

 

x
Nach oben