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Allgemein-, Viszeral- & Endokrine Chirurgie
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da Vinci

Das da Vinci Operationssystem ist eine roboter-assistierte Chirurgieplattform, mit dem komplexe minimalinvasive Operationen in der Visceral – ("Eingeweide-“) Chirurgie möglich sind. „Der“ da Vinci wurde 2018 durch Drittmittel erworben und steht den Städtischen Kliniken so als erstem Viszeralchirurgischen Zentrum am Niederrhein zur Verfügung.
Das da Vinci-System wurde ab den späten 80-er Jahren in den USA entwickelt und in der Klinik erstmals 1999 eingesetzt. In der nun verfügbaren vierten Generation besteht die Plattform aus:

  • einer ergometrischen Konsole für den ersten Operateur mit 3D-Sicht
  • einer Patientenaufnahme mit 4 interaktiven Armen
  • einer zentralen Steuereinheit

Das da Vinci System hat seit seinem ersten klinischen Einsatz erhebliche Verbreitung gefunden, weltweit sind nun fast 5000 Plattformen im Einsatz, insgesamt wurden bisher über 5 Millionen Eingriffe durchgeführt, davon allein fast eine Million in 2018. In Europa sind es knapp 1000 Systeme, in Deutschland etwa 100.

Bei der Operation an sich werden die 4 Arme der Patientenaufnahme vom ersten Operateur über die im Operationssaal befindliche Konsole gesteuert. Ein erfahrener Oberarzt sitzt während der ganzen Dauer des Eingriffes am Operationstisch. Über eine wackel- und ermüdungsfreie Optik und durch zwei Linsen (ähnlich einem Mikroskop) hat der Operateur eine unvergleichliche Sicht auch in schwer erreichbare Körperregionen hinein. Durch die ergonomisch komfortable Position des Operateurs ist konzentriertes Arbeiten über lange OP-Zeiträume möglich.
Im Gegensatz zu konventionellen, minimalinvasiven Instrumenten sind da Vinci Instrumente abwinkelbar und drehbar, so dass sie die Bewegungen der menschlichen Hand fast übertreffen. Einer der wesentlichen Nachteile der herkömmlichen, laparoskopischen Chirurgie ist nun gelöst.  Die Vorteile für den Patienten: Zunehmender Verzicht größerer Bauchraumeröffnungen auch bei komplexen Operationen, Verkürzung des Heilverlaufes und früher mögliche Entlassungen, geringeres Gewebetrauma und deutlich verminderte Wundinfekt-Raten (z. B. bei Narbenbrüchen im Vergleich zu konventioneller Operation).

Das da Vinci-System ist kein Roboter, obwohl es häufig so genannt wird: Roboter agieren selbstständig, und genau dies kann das da Vinci System nicht. Es reagiert nur auf Befehle des ersten Operateurs, eine Programmierung zu selbstständigen Arbeiten ist nicht möglich. An den Städtischen Kliniken wird die da Vinci Plattform dort eingesetzt, wo die Vorteile unseres Erachtens evident sind. Bei Eingriffen mittleren und geringerem Schwierigkeitsgrades, wie z. B. der Leistenhernien – oder Gallenblasenchirurgie sind Verbesserungen zur herkömmlichen minimalinvasiven Chirurgie nicht erkennbar. Vor allem in eher schwer erreichbaren Körperregionen wie dem kleinen Becken (bei Enddarmkrebs), am Zwerchfell und dem unteren Brustkorb (bei großen Zwerchfellbrüchen) oder bei minimalinvasiven Eingriffen bei Brüchen der vorderen Bauchwand (Narbenhernien, große Nabelhernien). Informieren Sie sich auf unseren Web-Seiten über die einzelnen Krankheitsbilder, besonders im Rahmen des zertifizierten Darmkrebs- und Hernienzentrums.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen für ein ärztliches Gespräch gern persönlich zur Verfügung.

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Elisabeth-Krankenhaus Rheydt
Allgemein-, Viszeral- & Endokrine Chirurgie
Hubertusstraße 100
41239 Mönchengladbach
Telefon 02166 394-2065
Telefax 02166 394-2749
E-Mail allgemeinchirurgie@sk-mg.de

Hier kommen Sie zu der 360° Ansicht vom da Vinci-Roboter

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