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Pressemitteilung

"Der Zoch kütt" in der Kinderklinik des Eli

Kunterbunte Karnevalisten zogen an diesem Nachmittag über die langen Flure im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Eli: Zebras, Tiger, Fabelwesen, sogar Schlümpfe. Schwester Sylvia konnte das Rätsel schnell lösen, denn die 25-Jährige, selbst im Tigerkostüm, hat den wohl einzigen "echten" Karnevalszug initiiert, der in diesen Tagen unterwegs war: „Innerhalb kürzester Zeit haben rund 30 Kolleginnen und Kollegen zugesagt. Insgesamt ziehen vier Wagen. Natürlich unter AHA-Bedingungen, im doppelten Sinne des Wortes!“


Diese Wagen waren unter anderem ein geschmücktes Kinderbett, und ein Laken, gespannt zwischen zwei Infusionsständern, darauf eine aufgemalte Arche Noah, natürlich stilecht gezogen von einem Kindertrecker. Die Fahrerin eine Assistenzärztin, die mit ihren langen Beinen Mühe hatte das Gefährt von der Stelle zu bewegen.


Der närrische Lindwurm zog unter den Klängen passender Karnevalsmusik über die verschiedenen Flure und Stationen. Auf den Schildern der jecken Gefährte war zum Beispiel zu lesen: Weiß-Blau-Bunt, wir schlümpfen euch gesund. Oder: Eli Kinderklinik auf Achse, mit Abstand und mit Maske.
Die Kinder hatten ihren Spaß und wurden ein wenig von ihrer Krankheit abgelenkt. Es wurden Kamelle geworfen und kräftig Helau, Halt Pohl oder All Rheydt, gerufen. Sehr zur Freude auch von Chefärztin Dr. Sabine Keiser, die die Initiative aus der Belegschaft großartig findet: „Das war mit Sicherheit nicht der letzte Rosenmontagszug im Eli.“


Selbstverständlich lief der Zug Pandemie-konform ab, betont Schwester Sylvia Croonenbroeck: „Wir haben das Ganze auch mit unserer Hygieneabteilung besprochen und abgestimmt was machbar ist.“


Die Erkelenzerin ist bereit im neunten Jahr im Eli. Privat ist sie zu „normalen“ Zeiten über die närrischen Tage mit einer Gruppe von rund 80 Leuten auf acht verschiedenen Umzügen dabei. Die Idee zu der ungewöhnlichen Aktion am Eli war ihr Weihnachten gekommen: „Damals standen auf der Kinderstation große Krippenfiguren. Und ich dachte mir: so was in der Art wäre auch etwas für Karneval.“ Einen Flyer später stand der Zug.

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